Kurzinfos:

Longieren! Ein noch vor wenigen Jahren unbekanntes oder

belächeltes Thema ist auf dem Vormarsch. Leider werden

aus Unkenntnis die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten

dieser Art der Arbeit mit dem Hund nur sehr eingeschränkt

genutzt.

Longieren kann uns lehren, die Sprache des Hundes ein wenig

besser zu erlernen und damit mit unseren vierbeinigen Freunden

besser zu kommunizieren. Wir können mehr „geben“, sind in der

Lage gerecht „nehmen“ zu können und schaffen damit eine für

beide Seiten harmonische Vertrauensbasis.

Longieren ist artgerecht, denn es kommt dem natürlichen Bedürfnis

des Hundes nach runden, gleichmässigen Bewegungen entgegen.

Longieren ist speziell, denn rassebedingte Eigenschaften, Triebe und

Vorlieben (Revieren, Hüten, Laufen, Jagen) können kontrolliert ausgelebt

werden.

Longieren ist individuell für Mensch und Hund, denn ob nun Defizite im

Bereich der Bindung, Führung oder des Vertrauens, oder im Bezug auf

Konfrontationen (Artgenossen, Jagdobjekte, Angstobjekte), Longier-

training kann unterschiedlich eingesetzt werden. Mal mit viel Herz, mal

mit Triebhilfen, mal ganz ohne Stimme und Hörzeichen, mal mit viel und

mal mit ganz wenig Tempo, mal mit viel Körpereinsatz und mal ganz ohne.

Menschen mit Einschränkungen (z.B. Arbeiten vom Rollstuhl aus) können

Longiertraining ebenso einsetzen, wie Menschen deren Hunde durch

Leinenzwang ein tristes Leben führen.

Longieren ist zielorientiert. Es kann helfen, den Hund im Alltag (Erziehung)

besser führen und lenken zu können. Es kann bei entsprechender Ziel-

setzung aber auch im Bereich der Ausbildung (Agility, Obedience etc.) als

Ergänzung, Erweiterung oder Teilschritt umgesetzt werden.

 

Wie *funktioniert* nun Longieren?

 

Es wird mittels Erdhaken (Zeltheringe) und einem Absperrband ein Kreis

von zu Anfang 10 m Durchmesser aufgebaut.

 

Ziel ist es, dem Hund mittels Körpersprache, OHNE Gewalt zu vermitteln,

dass das Kreisinnere dem Hundehalter vorbehalten ist, der Hund aussen

zu bleiben hat.

 

Dies kann man auf verschiedene Weisen aufbauen:
Entweder zusammen mit dem Hund von aussen, ihn an das Band heran-

führen und dann signalisieren, dass dort *Stopp* ist

 

Oder

Von Innen, der Hundeführer *schickt* den Hund bei Überschreitung der 

Grenze mittels Körpersprache wieder nach aussen.

 



Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!