Nachdem im vergangenen Jahr Shelly grosse Probleme mit Magen-und Darm

entwickelte und wöchentliche Tierarztbesuche anstanden, befasste ich mich

eingehend mit dem Thema *B.A.R.F* (Artgerechte Rohfütterung).

Nach eingehenden Informationen stellte ich beide Hunde im September 2007  

auf diese Fütterung um. Shelly hat seither keinerlei gesundheitlichen Probleme

mehr, Boomers beginnende Athrose hat sich wesentlich verbessert.

Ich habe nichts gegen Fertigfutter, für uns jedoch suchte ich einen anderen

Fütterungsweg  und fand ihn, Hunde und Frauchen sind zufrieden damit.

 

 

 BARF

 

BARF bedeutet „Bones and raw food“ oder auf deutsch

 „Biologisch artgerechte Rohfütterung". BARF ist die

Fütterung von Hunden und Katzen mit rohem Fleisch,

rohem Gemüse und Knochen. Durch BARF wird versucht,

die natürliche Ernährung des Hundes nachzuahmen.

In der freien Natur ernähren sich Wölfe nicht nur vom

Fleisch ihrer Beutetiere, sondern auch der Mageninhalt

der Tiere, in der Regel Pflanzenfresser, wird gefressen.

Hinzu kommen noch Beeren, Kräuter und Gräser.

Der Verdauungstrakt des Hundes ist mit dem des

Wolfes in Aufbau und Funktion identisch, daher ist

eine Fütterung des Hundes, die sich an der natürlichen

Ernährung des Wolfes orientiert, durchaus angebracht.

 

 

ihren Hund mit BARF zu ernähren, wurden durch

gesundheitliche Probleme ihres Hundes dazu

angeregt, sich mit der Ernährung des Hundes

zu beschäftigen.

Heutzutage leiden zahlreiche Hunde an Nahrungsmittel-

unverträglichkeiten und Allergien, oft auf Getreide.

Da Getreide aber ein wichtiger Bestandteil vieler

Fertigprodukte ist, müssen Alternativen gefunden

werden. Auf der Suche nach diesen stößt man

fast zwangsläufig auf BARF. Andere Hunde

haben zwar keine Unverträglichkeiten, aber ihre

Besitzer setzen sich trotzdem intensiv mit der

Ernährung von Hunden auseinander, weil

sie ihrem Hund die bestmögliche Fütterung bieten

wollen. Viele Hundebesitzer finden kein Fertigprodukt,

das ihren Ansprüchen genügt und steigen daher auf BARF um.

 

 

Grundregel: alles roh! Die Bestandteile des Futters

sollten weder gekocht noch erhitzt werden,

damit Vitamine und andere wichtige Nährstoffe,

die bei hohen Temperaturen denaturieren würden,

erhalten bleiben. Grundlage der Ernährung mit BARF

sind rohes Fleisch und Innereien, rohes Gemüse

und fleischige Knochen. Des Weiteren können

verschiedene Zusätze wie Öle, Kräuter, Milchprodukte,

Vitamine, Algen und Mineralien dem Futter zugegeben

werden. Das Fleisch kann je nach Vorliebe des

Hundes und des Hundehalters gewolft oder in größeren

Stücken gefüttert werden, Gemüse muss immer

fein püriert werden, da der Verdauungstrakt des Hundes

die Zellwände des Gemüses nicht selbst zerstören kann.

Nur püriertes Gemüse kann richtig verdaut werden.

Als Zusatz zu viele Gemüsesorten sind Öle nötig,

da einige Vitamine fettlöslich sind und nur über

Fett aufgenommen werden können.

Getreide kann, muss aber nicht gefüttert werden.

Ob man Getreide füttert oder nicht, hängt davon ab,

ob man es als Energielieferant für notwendig hält und

ob der Hund es verträgt.

Möchte man seinen Hund nicht ausschließlich mit

rohem Futter ernähren, gibt es auch die Möglichkeit

des „Teil-Barfens“. Dabei bekommt der Hund sowohl

rohes Futter als auch Fertigfutter. Hierbei ist wichtig,

darauf zu achten, dass frisches Futter und

Fertigfutter nicht gemischt werden, da die beiden

Futterarten unterschiedlich lange im Darm verbleiben.

Auch ist es ratsam, das Fertigfutter abends zu

verfüttern, da das Fertigfutter schwerer verdaulich ist

als das frische Futter.

 

 

sollte sich unbedingt intensiv damit auseinandersetzen.

Barfen ist mehr, als den Napf nach Gutdünken mit

Fleisch und Gemüse zu füllen. Man braucht viele

Kenntnisse über die Bedürfnisse des Hundes und

die Verträglichkeit bestimmter Lebensmittel, damit

die Ernährung ausgewogen ist und der Hund wirklich

alles bekommt, was er braucht.

 

 

so z.B. „Natural Dog Food“ von Susanne Reinerth

oder „B.A.R.F – biologisch artgerechte Rohernährung für Hunde“

von Barbara Messika und Susanne Schäfer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Hundebesitzer, die sich entschließen,

Bei der Ernährung des Hundes mit BARF gilt als

Wer seinen Hund mit BARF ernähren möchte,

Zum Einstieg gibt es mittlerweile viele gute Bücher,



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